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Was Sie schon immer über Pixel wissen wollten

Pixel sind die kleinen Punkte, mit denen das Bild auf Computern, Fernsehbildschirmen und auf Handys dargestellt wird. Digitale Anzeigen sind aus Pixeln zusammengesetzt. Durch das Zusammenspiel der Pixel kommt es durch den schnellen Farbwechsel zu einer flüssigen und für den Betrachter angenehmen Darstellung. Alles über diese Pixel zu lernen ist nicht ganz leicht, vor allem weil die Bildschirmtechnologie sich so schnell ändert. Einige grundlegende Begriffe im Zusammenhang mit diesen kleinen Punkten helfen Ihnen, sich besser in der Welt der digitalen Anzeigen und vielseitigen Monitore zu orientieren.  Legen wir los!

Auflösung

Auflösung ist die Gesamtanzahl der Pixel auf einem bestimmten Bildschirm, dargestellt als die Abmessungen für die Breite und Höhe. Sie kennen vielleicht den Ausdruck 1080p, wenn ein Computer- oder Fernsehbildschirm beschrieben wird. 1080p ist eine vereinfachte Ausdrucksweise für 1920×1080, eine Pixelangabe für eine Breite von 1920 Pixel und eine Höhe von 1080 Pixel. Das sind die in den letzten Jahren sehr beliebten Standardabmessungen für Breitbildformate von Computer-, Fernseh- und (seit neuestem) Handy-Bildschirmen. Videos haben auch eine bestimmte Auflösung. Videokameras nehmen heutzutage meistens mit 1080p auf und Bildschirmaufnahmen beruhen auf der Auflösung des aufgenommenen Bildschirms.

resolution chartEs braucht eine Menge Computerleistung, um Bildschirme mit hoher Auflösung zu unterstützen. Das ist auch der Grund, warum es immer eine Weile dauert bis sich eine neue Standardauflösung auf dem Markt durchsetzt. 4K (die Kurzbezeichnung für eine Auflösung von 3.840x 2.160) hat eine viermal höhere Pixeldichte als 1080p und somit ein viel schärferes Bild. Sobald die Konsumenten die 4K-Bildschirme annehmen, werden auch mehr 4K-Inhalte produziert. Die Preise für 4K-Videokameras werden erschwinglich, Netflix Streams werden als 4K an Abonnenten mit kompatiblen Geräten geliefert und auch Videospielkonsolen passen sich nach und nach dem neuen Standard an.

Farbtiefe

Die meisten Computerbildschirme haben Pixel, die nur Rot, Grün und Blau produzieren können. Jede andere Farbe wird durch eine exakte Mischung der drei Basisfarben erzeugt. Die Pixeltiefe bezieht sich auf die Anzahl von Farben, die ein Pixel produzieren kann. Eine höhere Farbtiefe bedeutet mehr Farben und damit eine realistischere und deutlichere Bilddarstellung. Die Farbtiefe wird in Bits ausgedrückt. Jedes zusätzliche Bit bedeutet eine exponentiell höhere Anzahl sichtbarer Farben. Die niedrigste mögliche Farbtiefe ist 1 Bit zur Anzeige von zwei Farben, Schwarz und Weiss. Ein Standardcomputer unterstützt 24 Bit Farbe (224), also 256 verschiede Rot-, Grün- und Blautöne zur Darstellung von insgesamt 16.777.216 möglichen Farben, die jedes Pixel produzieren kann. Eine höhere Auflösung macht Ihr Bild schärfer, eine höhere Farbtiefe lässt es lebendiger aussehen.

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Pixeldichte

Pixeldichte ist die Beziehung zwischen der Anzahl der Pixel auf dem Bildschirm (Auflösung) und den tatsächlichen Abmessungen des Bildschirms. So wie die Auflösung beeinflusst auch die Pixeldichte die Bildschärfe eines digitalen Bildes. Je höher die Pixeldichte desto schärfer das Bild. Ein 24″ Computer mit einem 1080p Bildschirm liefert vom technischen Standpunkt bessere Qualität als ein 60″ Fernsehbildschirm mit der gleichen Auflösung. Für das ungeübte Auge ist dieser Unterschied aber kaum erkennbar. In den letzten Jahren haben die Handy-Hersteller sich eine Art Pixelkampf geliefert und die Auflösung der relativ kleinen Bildschirme rasant erhöht. Das führte zu einer grossen Pixeldichte auf den Geräten (beispielsweise 1080p auf einem 5″ Bildschirm). Die Vorteile sind qualitativ hochwertige Videos, Browserdarstellung und Darstellung von Spielen. Die Bildschirme mit hoher Pixeldichte sind auch nützlich für Virtual-Reality-Apps, die mehr und mehr im Kommen sind. Diese Apps nutzen das Gyroscope in Ihrem Handy, um Kopfbewegungen zu verfolgen. Sie brauchen aber einen am Kopf befestigten Adapter, sodass das Handy sich sehr nah an den Augen befindet. VR mit niedrigeren Pixeldichten führen zum störenden Fliegengittereffekt.

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Handy-VR Erlebnis, das in dieser Situation nicht zu empfehlen ist.

Was kommt als Nächstes?

Diese drei Begriffe (Auflösung, Farbtiefe und Pixeldichte) sollten zu dem Thema Pixel etwas Klarheit schaffen. Es gibt aber noch mehr zu diesen Themen zu sagen. Lesen Sie die beiden Blogbeiträge Was versteht man unter Hi-Res und Unscharfe Bilder vermeiden.